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Krankenkasse kündigen & Wechsel in die Private Krankenversicherung

Ein GKV-Versicherter kann nach mindestens 18-monatiger Mitgliedschaft in einer Krankenkasse mit zweimonatiger Kündigungsfrist kündigen(zum Ende des übernächsten Monats). Erhöht die Krankenkasse den individuellen Zusatzbeitrag oder streicht sie Leistungen, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Darauf sollten Versicherte achten.

Ordentliche Kündigung der Krankenkasse 

Angesichts der unterschiedlich hohen individuellen Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen, die i.d.R. zwischen 0,6 und 1,7 Prozent liegen, kann sich ein Wechsel der Krankenkasse durchaus sinnvoll sein. Ein GKV-Versicherter kann nach einer Mindestvertragslaufzeit (Bindungszeit) von 18 Monaten jederzeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende die derzeitige Krankenkasse kündigen.  Erfolgt die Kündigung also im Januar ist sie zum 31. März wirksam. Die Kündigung muss dabei schriftlich per Post oder Fax erfolgen. Am besten senden Sie die Kündigung per Einschreiben, sodass Sie ebenfalls einen Nachweis bzgl. der Zustellung der Kündigung haben.

Außerordentliche Kündigung der Krankenkasse

Neben der ordentlichen (zum Ende des übernächsten Monats) Kündigung der Krankenkasse mit der zweimonatigen Frist, haben gesetzlich Versicherte auch ein außerordentliches Recht ihre Krankenkasse zu kündigen. Das Sonderkündigungsrecht bei einer Krankenkasse besteht, wie bei anderen Versicherungen auch, wenn die vereinbarten Prämien steigen. Im Fall einer gesetzlichen Krankenversicherung ist das der individuelle Zusatzbeitrag, der je nach Krankenkasse unterschiedlich hoch ausfällt. Erhöht die Krankenkasse diesen individuellen Zusatzbeitrag, kann der gesetzlich Versicherte innerhalb der 18-monatigen Vertragslaufzeit die Krankenkasse kündigen. Allerdings besteht hier ebenfalls eine Kündigungsfrist von zwei Monaten. Auch wenn die Prämien eingestellt oder reduziert werden, hat der Versicherte das Recht eine  außerordentliche Kündigung der Krankenkasse auszusprechen.

Die Kündigung muss in dem Monat eingehen, in dem zum ersten Mal die Erhöhung durchgeführt wurde z.B. zum 01. Januar. Die Krankenkasse haben die Pflicht ihren Versicherten rechtzeitig über die Erhöhung des Beitrages zu informieren und auf das Sonderkündigungsrecht hinzuweisen. Geschieht dies nicht rechtzeitig, verlängert sich die Frist zur Kündigung der Krankenkasse.

Angehörige, die über das Krankenkassenmitglied (Familienversichert) versichert sind, müssen keine eigene Kündigung der Krankenkasse vornehmen. Ihre Mitgliedschaft endet automatisch, sobald die Kündigung des Mitglieds wirksam ist.

Sonderfälle der Kündigung

Wer als Arbeitnehmer mit seinem Bruttogehalt über der Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) von derzeit 62.550 € liegt, und freiwillig gesetzlich versichert ist, kann anstelle einer andere Krankenkasse auch in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Für diesen Personenkreis (Angestellte) gilt die 18-monatige Frist für eine Mitgliedschaft in einer Krankenkasse nicht, bevor die Krankenkasse gekündigt werden kann. Hier muss der Austritt aus der gesetzlichen Krankenversicherung formlos mit einer Frist von zwei Wochen erklärt werden. Das Gleiche gilt, wenn von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung aufgrund des Eintritts in den Beamtenstatus oder in die Selbstständigkeit gewechselt werden kann.

Kommt es jedoch vor, dass der Arbeitnehmer die Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) von 62.550 € (Stand 2020) unterschreitet, etwa weil der Arbeitgeber aus wirtschaftlichen Gründen das Gehalt reduziert oder der Arbeitnehmer seine Arbeitszeiten verringert und das eine Minderung seiner Einkünfte zur Folge hat, tritt wieder die Krankenversicherungspflicht ein.

Verringert sich das Entgelt aber nur kurzfristig, weil die Beschäftigung unterbrochen wurde – etwa durch Elternzeit oder Krankheit –, ist der Arbeitnehmer weiterhin krankenversicherungsfrei und kann weiterhin privat krankenversichert bleiben.

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