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Häufig gestellte Fragen zur privaten Krankenversicherung

Hier erhalten Sie auf die häufig gestelltesten Fragen Ihre Antworten!
Fragen zum Wechsel der Krankenversicherung

 

1. Fragen zum Wechsel der Krankenversicherung

Kann sich jeder in einer privaten Krankenversicherung versichern?Nein, die private Krankenversicherung ist bestimmten Personenkreisen vorbehalten. Daher ist es leider nicht für alle möglich, in eine private Krankenversicherung zu wechseln.
Es kommen folgende Personengruppen in Frage:

  • Arbeitnehmer mit einem Bruttojahresgehalt oberhalb der Pflichtversicherungsgrenze (2020: 62.550 €)
  • Selbständige und Freiberufler, unabhängig vom Einkommen. Ausnahmen für Künstler, Publizisten und Landwirte
  • Beamte und Beamtenanwärter
  • Studenten
  • Ehepartner von Privatversicherten
  • Hausfrauen, Hausmänner ohne eigenes Einkommen bzw. mit einem Einkommen unter der Geringfügigkeitsgrenze (450 € im Monat).
  • Kinder

 

 

2. Welche Leistungen bietet eine private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung bietet auf Wunsch umfangreichere Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung. Diese werden individuell auf den Versicherten abgestimmt. Es ist möglich, aus einem großen und vielseitigen Leistungskatalog auszuwählen. Der Versicherte kann also selbst entscheiden, welche Risiken er/sie versichern möchte und welche Behandlungsformen er/sie wünscht. Wer einen geringen Leistungsumfang wählt und nur die Grundversorgung abgedeckt wissen möchte, spart an der monatlichen Prämie. Wer mehr abdecken möchte, bezahlt mehr. So gibt es für jeden Versicherten das passende Angebot. Die meisten privaten Krankenversicherungen decken folgende Leistungen ab:

  • Freie Arztwahl zwischen niedergelassenen Ärzten
  • Freie Krankenhauswahl inklusive Chefarztbehandlung und Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern
  • Volle Erstattung von Medikamenten und Heilmitteln, wie zum Beispiel Massagen
  • Erstattung der Behandlungskosten durch einen Heilpraktiker
  • Partiell: Erstattung der Kosten von Naturheilverfahren und alternativen Heilmethoden
  • Höhere Erstattung für Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen als in der gesetzlichen Krankenkasse
  • Bessere Versorgung bei Zahnersatzmaßnahmen ohne Beschränkung auf einfache Materialien
  • Keine Beschränkung auf den bei den gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Leistungskatalog
  • Versicherungsschutz auch außerhalb der Bundesrepublik Deutschland

3. Wann kann eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung gekündigt werden?

Die Kündigungsfrist ist abhängig vom Status bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Freiwillig versicherte Mitglieder können die Mitgliedschaft innerhalb von zwei vollen Kalendermonaten oder beim erstmaligen Statuswechsel kündigen. Angestellte, die erstmals die Voraussetzungen erfüllen (zum Beispiel aufgrund des Erreichens der Beitragsbemessungsgrenze durch eine Gehaltserhöhung), können sich nach einem Kalenderjahr privat versichern.

4. Wann lohnt sich ein Wechsel in eine private Krankenkasse?

Ein Wechsel lohnt sich aufgrund der lebenslang garantierten Gesundheitsleistungen prinzizpiell immer. Zudem bietet er sich für alle an, die Wert auf Zusatzleistungen legen, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse getragen werden. Innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen ist der monatliche Beitrag ein festgelegter prozentualer Anteil des Gehalts. Je mehr man verdient, desto höher ist der Beitrag. Innerhalb der privaten Krankenkassen richtet sich der Beitrag nach den persönlichen Voraussetzungen (Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand, ggf. Vorerkrankungen) und nach dem gewünschten Leistungsumfang. Ein Selbständiger mit monatlichen Einnahmen in Höhe von 3.600 € zahlt innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung bei einem Beitragssatz von 14,6 Prozent knapp 525 € im Monat.

5. Welche Vorteile bietet eine private Krankenversicherung konkret?

Als Privatpatient genießt man eine bevorzugte Behandlung. Tarifabhängig können z.B. folgende Optionen gewählt werden: Unterbringung in einem Einbettzimmer und/oder Chefarztbehandlung. Medikamente, auch alternative, werden zu 100 Prozent von der privaten Krankenkasse bezahlt. Zudem bietet die private Krankenversicherung Leistungen, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Durch die Auswahl aus einem individuellen Leistungskatalog kann Geld gespart werden und gleichzeitig können die Behandlungen an die persönliche Lage angepasst werden. Einige Versicherungen zahlen Ihren Versicherten nach Ablauf eines Jahres eine Art Rückvergütung aus, wenn die Inanspruchnahme der Leistung(en) nicht oder nur in geringem Umfang erfolgte. Der größte Vorteil ist natürlich die Kostenersparnis beim Beitrag. Ein 30-jähriger Mann zahlt zum Beispiel einem einfachen PKV-Tarif nur circa 150-200 € im Monat.

6. Welche Leistungen kann man innerhalb einer privaten Krankenversicherung wählen?

Man kann aus einer Vielzahl an Leistungen wählen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht enthalten sind, so zum Beispiel Einzelzimmer im Krankenhaus, Chef- oder Oberarztbehandlung, Tagesgeld bei Krankenhausaufenthalt, welches den Verdienstausfall deckt. Der Leistungskatalog variiert je nach Anbieter und ist deshalb mit diesem abzustimmen.

7. Ist die Familie automatisch in der privaten Krankenversicherung mitversichert?

Nein. Die private Krankenversicherung erhebt für jede versicherte Person eine separate Prämie. Für Familien ist das oft eine einfache Rechnung, das von den jeweiligen Konditionen der privaten Krankenkasse abhängt. Vom Grundsatz her gilt: Die Prämien für Kinder sind relativ gering. Zudem sind Kinder in der Pflegeversicherung beitragsfrei mitversichert.

8. Ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung möglich?

Die Rückkehr zurück in die gesetzliche Krankenkasse ist nur bis zum 55. Lebensjahr möglich. Der Gesetzgeber vermeidet damit, dass man in jungen Jahren von den niedrigen Prämien privater Versicherer profitiert und im Alter, wenn die Prämien steigen, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechselt.

9. Profitieren auch Studenten von einem Wechsel zur PKV?

Studenten, die einen Wechsel in die private Krankenversicherung planen, können spezielle Tarife nutzen, die deutlich preiswerter sind, als die normalen Standardtarife.

10. Welche Bereiche werden von der Selbstbeteiligung der PKV abgedeckt?

In diesem Zusammenhang stehen dem Versicherten mehrere Tarife zur Auswahl.

  1. Die Selbstbeteiligung beschränkt sich auf anfallende ambulanten Kosten
  2. Die Selbstbeteiligung betrifft neben ambulanten auch zahnärztliche Kosten
  3. Die Selbstbeteiligung fällt für alle drei Bereiche (ambulant, stationär, zahnärztlich)
  4. Es fällt keine Selbstbeteiligung an.
  5. Die Spannbreite des vom Versicherten erbrachten Eigenanteils bewegen sich zwischen 0 bis 5.000 €.

11. Was muss beim Wechsel zur PKV beachtet werden?

Beantworten Sie die Fragen, nach denen Sie der Versicherer in Textform fragt,  unbedingt wahrheitsgemäß. Das bewusste Verschweigen von Erkrankungen oder gezielte Falschangaben berechtigt die Versicherer zur Verweigerung von Leistungen oder sogar zur Aufhebung des Vertrags.

Jeder Kunde hat beim Vertragsabschluss eine “vorvertragliche Anzeigepflicht”.

Sind Sie sich unsicher bezüglich Ihres aktuellen Gesundheitszustandes oder Ihrer Krankengeschichte, sollten Sie am Besten mit Ihren zuständigen Arzt oder mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen. Handelt es sich um einen komplexen Krankheitsfall wird der Versicherer normalerweise unmittelbar mit Ihnen oder Ihrem Arzt in Kontakt aufnehmen.

Kündigen Sie daher Ihre alte Versicherung nicht zu schnell! Erst, wenn die Police des neuen Versicherungsunternehmens vorliegt, ist der Versicherungsschutz wieder gewährleistet.

Fragen zu den Beiträgen & Kosten

 

1. Werden die Kosten wie bei einer gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet?

Nein. Die Kosten für einen Arztbesuch oder einen Krankenhausaufenthalt sind zunächst vom Versicherten zu gegenüber dem Arzt zu erstatten. Diese Kosten werden natürlich von dem Versicherer erstattet. Der Vorteil dieses Systems ist, , dass der Versicherte selbst Vertragspartner des Arztes ist und eine doppelte Überprüfung der erbrachten Leistungen durch den Versicherten und den Versicherer stattfinden kann. Es können also nur Leistungen abgerechnet werden, die auch wirklich durchgeführt wurden, was die Transparenz erhöht.

2. Steigt die Prämie zur privaten Krankenversicherung, wenn sich mein Einkommen erhöht?

Nein. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich die Prämie nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Eintrittsalter und dem aktuellen Gesundheitszustand der versicherten Person. Beitragserhöhungen aufgrund eines gestiegenen Einkommens sind also ausgeschlossen.

3. Wie funktioniert eine Beitragsrückerstattung?

Mit einer Beitragsrückerstattung honoriert der Versicherer, die Versicherten die im Vorjahr keine Leistungen in Anspruch genommen haben. Die Rückzahlung kann entweder durch eine Überweisung eines festgelegten Betrags z.B. 2 Monatsbeiträge, in Form eines Bonussystems oder durch Einmalbeträge zur Beitragssenkung erfolgen. Es gilt die getroffenen Vereinbarung mit der jeweiligen privaten Krankenversicherung.

4. Was kostet die privaten Krankenversicherung im Basistarif?

Die Prämie im Basistarif richtet sich nach dem  Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand der versicherten Person. Die Prämie für den Basistarif darf für Einzelpersonen den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung nicht überschreiten. Die genauen Prämien sind bei dem jeweiligen privaten Versicherer zu erfragen.

5. Welche Leistungen bietet die private Krankenversicherung?

Die Leistungen sind individuell mit dem gewählten Leistungsumfang gekoppelt  und werden vom Versicherungsnehmer selbst bestimmt.

Es besteht die Option, die Basis Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch den Basistarif abzudecken. Auf der anderen Seite ist es möglich, umfassendere Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu vereinbaren. Hierzu gehören z.B. das Einbettzimmer/Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, Privatkliniken, sowie ein Krankenhaustagegeld.

6. Werden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung vom Arbeitgeber bezuschusst?

Ja. Der Arbeitgeber zahlt auch zur privaten Krankenversicherung die Hälfte der Beiträge (bis zum Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung). Der maximale Zuschuss beträgt zurzeit 317,55 € für die Krankenversicherung und 51,11 € für die Pflegeversicherung. Insgesamt zahlt der Arbeitgeber also maximal 368,66 € dazu.

7. Wonach richten sich die Prämien?

Die Prämien richten sich nach:

  • Den gewünschten Leistungen (diese stellt jeder Versicherungsnehmer selbst zusammen)
  • Dem aktuellen Eintrittsalter
  • Dem aktuellen Gesundheitszustand

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle.

8. Wie ist die Beitragsentwicklung in der privaten Krankenversicherung im Alter?

Durch Kostenanstiege im Gesundheitswesen, Medizinische Neuerungen, ein durch das Alter bedingter, erhöhter Bedarf an Gesundheitsleistungen, sowohl in der privaten als auch in der gesetzlichen Krankenversicherung führen zu höheren Ausgaben bei gerade älteren Versicherten.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) wird eine “Kostenreduktion” über drei Möglichkeiten eingedämmt:

  • Bildung Alterungsrückstellungen (Sparanteilen)
  • Zinserträge am Kapitalmarkt aus Alterungsrückstellung
  • Gesetzlicher Beitragszuschlag in Höhe von 10%

9. Von welchen Faktoren hängen Beiträge für die private Pflegeversicherung ab?

Entscheidend ist das Eintrittsalter des Versicherungsnehmers. Dies geschieht ebenfalls Geschlechtsunabhängig.

10. Bietet die PKV spezielle Einsteiger-Tarife?

Ja, besonders Junge Selbstständige profitieren von günstigen Basis- bzw. Einsteigertarifen in der PKV.

Fragen zu Gesundheit & ärztliche Vorsorge

 

1. Stellen schwere Vorerkrankungen ein Hindernis für die private Krankenversicherung da?

Bei einer  schweren Vorerkrankung oder chronischen Erkrankung, die eine ständige und kostenintensive Behandlung erfordern, kann es zu erheblichen Risikozuschlägen (RZ) oder einer Ablehnung (AL) kommen.

Daher ist es empfehlenswert, auf jeden Fall individuell mit dem Versicher zusprechen, da hier keine pauschale Aussage getroffen werden kann.

Ebenfalls haben die privaten Krankenversicherer, wie auch die gesetzlichen, Krankenkassen, unterschiedliche Beitragssätze und Risikozuschläge.

Daher lohnt sich definitiv, mehrere Angebote einzuholen oder einen Versicherungsmakler damit zu beauftragen.

2. Welche Arzneimittel werden von der privaten Krankenversicherung erstattet?

Es kommt hier auf den Tarif an. Bei Top-Tarifen werden z.B. alle bezahlt. Hier werden alle Medikamente, die vom Arzt verordnet werden, i.d.R. erstattet.

3. Wie läuft die Abrechnung in der Praxis? Muss ich wirklich jede Arztrechnung erst bezahlen?

Nein. Sie erhalten nach jeder Behandlung eine Rechnung in zweifacher Ausfertigung. Nachdem Sie das Original dem privaten Krankenversicherer übersandt haben,  überweist dieser das Geld an Sie. Erst dann weisen Sie die Zahlung i.d.R. an den Arzt oder das Krankenhaus an.

Zur schnelleren Abrechnung ist die Nutzung einer Rechnungsapp ein echter Tipp! Fragen Sie bei Ihrem Versicherer nach einer Rechnungsapp und reichen Sie die Rechnung ganz einfach und bequem per Foto ein.

4. Muss ich für den Wechsel in eine private Krankenversicherung eine ärztliche Voruntersuchung durchführen lassen?

Vom Grundsatz her ist eine ärztliche Untersuchung keine Voraussetzung für die Aufnahme in die private Krankenversicherung. Zu beachten sind allerdings, dass Vorerkrankungen bzw. chronische Erkrankungen vor Vertragsabschluss wahrheitsgemäß dem Versicherer anzuzeigen sind. Diese haben Einfluss auf die Höhe der Prämie bzw. der Risikozuschläge. Sofern einzelne Punkte geklärt werden müssen, kann es zu Rückfragen (auch bei den behandelnden Ärzten) kommen, teilweise werden ärztliche Atteste bzw. Entlassungsberichte angefordert.

5. Wie kann mein Arzt den Status als Privatversicherter mit einem Standardtarif erkennen?

Auf Ihrer Versicherungskarte ist ein entsprechender Hinweis zu finden.

Allgemeine Fragen zur PKV

 

1. Welche Personengruppen zählen zu den Leistungsempfängern des PKV-Unternehmens?

Eine Voraussetzung für die Auszahlung und Abrechnung von Leistungen ist die Übergabe der Original-Rechnungsbelege an den Versicherer. Die Kosten für einen Krankenhausaufenthalt werden direkt von der Versicherung erstattet. Voraussetzung hier: der Patient verfügt über eine Versichertenkarte, durch die er seinen Status als PKV-Versicherter nachweisen kann. Hat der Versicherte exklusive Behandlungen in Anspruch genommen, so wird ihm die entsprechende Rechnung direkt von den zuständigen Ärzten übergeben.

2. Bringen ggf. Gesundheitsreformen Einschränkungen für den Leistungsumfang mit sich?

Der Vertrag zwischen dem Versicherten und seinem privaten Versicherer bleibt von gesetzlichen Regelungen unverändert. Der zu Beginn vereinbarte Leistungsumfang wird nach diesen Konditionen von dem Versicherer gewahrt und im Krankheitsfall erfüllt werden, unabhängig von einer ggf. anfallenden Gesundheitsreform.

3. Erstreckt sich der von der PKV garantierte Versicherungsschutz auch ins Ausland?

Wenn Sie sich für eine private Krankenvollversicherung entschieden haben, können Sie in Abhängigkeit vom gewählten Tarif mit einem unterschiedlichen Leistungsumfang rechnen:

  1. Der Versicherungsschutz gilt für Europa. Handelt es sich um einen begrenzten Aufenthalt außerhalb der Grenzen Europas, so sind je nach Vereinbarung zwischen 1-6 Monate versichert.
  2. Wenn Sie schon seit mindestens einem Jahr bei der privat versichert sind, können Sie zu einem angepassten Tarif mit weltweitem Versicherungsschutz reisen.
  3. Die Kosten für einen aus gesundheitlichen Gründen notwendigen Rücktransport werden vom privaten Krankenversicherer übernommen.
  4. Ihr Anbieter stellt die Zahlungsmittel für Medikamente und weitere medizinische Hilfsmittel zur Verfügung.

4. Sind Familienangehörige ohne weitere Zuzahlungen automatisch mitversichert?

Nein, jedes Familienmitglied ist prämienpflichtig. Diese Regelung betrifft sowohl Ehepartner als auch Kinder.

5. Welche Leistungen übernimmt die private Krankenversicherung während der Elternzeit?

Da einige Mütter und Väter nach der Geburt ihrer Kinder nur halbtags beschäftigt sind,  fallen sie unter die Jahresarbeitsentgeltsgrenze (Versicherungspflichgrenze). Vom Grundsastz her  ist unter diesen Umständen der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung erforderlich. Jedoch besteht die Möglichkeit, sich innerhalb der ersten drei Monate nach Eintritt der Versicherungspflicht, sich auf Antrag von dieser befreien zu lassen und weiter privat versichert zu bleiben. Das Ende der Elternzeit bildet zugleich das Ende der Befreiung.

6. Kann der PKV-Versicherer, meine private Krankenversicherung zu kündigen?

Dem Versicherer ist nach § 178 i Abs. 1VVG gesetzlich verboten, einen bestehenden Krankenversicherungsvertrag zu kündigen.

7. Was muss man sich unter der privaten „Kinder-Nachversicherung“ verstehen??

Neugeborene können bereits im Rahmen bestimmter Konditionen privat versichert werden, ohne Wartezeiten, Risikozuschläge oder eine Gesundheitsprüfung notwendig ist.

Die Anmeldung des Kindes muss spätestens 2 Monate nach dem Tage der Geburt rückwirkend erfolgen.

8. Kann man auch im Status der Arbeitslosigkeit weiter privatversichert bleiben?

Sind Sie Arbeitslos werden Sie automatisch versicherungspflichtig und müssen in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Versicherungsschutz ohne Prämienzahlung ruhen zu lassen. Als weitere Option bietet sich die so genannte „Anwartschaft“ an, die es Ihnen  ermöglicht, nach Ende der Arbeitslosigkeit zu den gleichen Bedingungen wieder in den Versicherungsvertrag einzusteigen. Sie benötigen also keine erneute Gesundheitsprüfung zu durchlaufen. Jeder privat Versicherte, dessen Vertrag bereits seit mindestens 5 Jahren läuft, kann außerdem eine Befreiung von der Versicherungspflicht beantragen. Die Frist zur Antragsstellung, die bei der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgen muss, endet drei Monate nach Beginn der Versicherungspflicht.

9. Aus welchem Grund gibt es bei der privaten Krankenversicherung Wartezeiten?

Wartezeiten stellen eine notwendige Maßnahme dar, damit sichergestellt ist, dass der Wechsel in die private Krankenversicherung nicht sofort für eine krankheitsbedingte Leistungsabrechnung genutzt wird. Die Länge der Wartezeiten sind unterschiedlich:

Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate.

Die besondere Wartezeit beträgt acht Monate. Sie gelten im Hinblick auf zahnärztliche, kieferorthopädische oder psychotherapeutische Behandlungen, sowie im Falle einer Entbindung. Allerdings sind neben Unfallgeschädigten auch jene Neuversicherten von der Wartezeit ausgenommen, die durch den nahtlosen Übergang von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (GKV) einen ununterbrochenen Versicherungsschutz genießen.