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Beitragsanpassung private Krankenversicherung

Die Leistungen sind in der privaten Krankenversicherung ein Leben lang garantiert, für die monatliche Prämie gilt dies jedoch nicht. Diese kann sich im Laufe der Jahre verändern. Dafür gibt es vielfältige Gründe, aus welchem Grund genau sich die Prämie erhöht.

Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung werden fast jedes Jahr für die einzelnen Tarifen vor­genommen. Die Anpassungen der Prämien gehen dabei auf Verän­de­run­gen zurück, die bei der Vertrags­­unter­zeichnung von seiten der Ver­sicherer nicht oder nur schwer kalkulierbar waren. Mögliche Veränderungen sind zum Beispiel eine höhere Lebenserwartung als angenommen oder auch Leistungsfälle, die höher als erwartet ausfallen. Zuständig für die Beitragskalkulation sind Aktuare oder Versicherungs­mathematiker, die viele Faktoren berücksichtigen müssen bei der Kalkulation der Beiträge.

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhungen – Diese Möglichkeiten haben Sie!

 

Wer von Beitragsanpassungen betroffen ist, hat verschiedene Möglichkeiten darauf zu reagieren. Vom Grundsatz her haben Versicherte ab der Bekanntgabe der Anpassung ein Sonderkündigungsrecht, das ermöglichst, noch vor Ende der Vertrags­laufzeit zu kündigen. Die Kündigung muss dabei spätestens einen Tag vor Inkrafttreten der Beitragsanpassung beim Versicherer vorliegen. Ein Anbieterwechsel sollte durch den Wegfall der Altersrückstellungen allerdings gut durchdacht sein.

Was tun gegen weiter steigende Prämien?
5 Möglichkeiten

Versicherte haben verschiedene Möglichkeiten, um den steigenden Prämien zu entgehen. Denn nicht alle Versicherer und Tarife sind gleich stark von den PKV-Beitragsanpassungen be­troffen. Für einige Policen gibt es sogar Beitragsermäßigungen. Das können Versicherte nutzen, deren Beiträge steigen. Allerdings: Je nach Alter und Tarif sind unter­schiedliche Handlungen sinnvoll.

1. Den PKV-Versicherer wechseln

Erhöht der jetzige Versicherer jährlich spürbar die Prämien, erscheint ein PKV Wechsel zu einem anderen Versicherer durchaus sinnvoll. Jedoch lohnt sich solch ein Wechsel oftmals nur für Per­so­nen, die erst wenige Jahre privat krankenversichert sind. Die Hauptgründe:
Es erfolgt eine erneute Gesundheitsprüfung für die versicherte Person
Inzwischen aufgetretene Krankheiten können zu Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen oder einer kompletten Ablehnung führen
Die angesparten Altersrückstellungen fürs Alter können nur in Höhe des Basistarifs vollständig mitgenommen werden, wodurch höhere Beiträge resultieren.

4. Leistungen senken

Der Leistungsverzicht kann einige Ersparnisse bewirken. - z.B. Bereits die Umstellung vom Ein- aufs Zweibett­zimmer/Mehrbettzimmer bei Aufenthalten im Krankenhaus kann bis zu 45 Euro Ersparnis monatlich erzielen. Wer ganz auf Sonderbehandlungen im Krankenhaus verzichten möchte, kann sogar noch einiges mehr an Beitragsersparnis rausholen. Wie bei der Reduzierung des Selbstbehaltes (SB) gilt aber auch hier: Wägen Sie gut ab, bevor Sie bestimmte Leistungen aus Ihrem Versicherungsvertrag abwählen! Denn die Kosten für einmal reduzierte Leistungen müssen Sie im härtesten Fall selbst tragen!

2. Tarif beim eigenen Unternehmen wechseln

Der Wechsel zu einem anderen Tarif des eigenen Versicherers ist in vielen Fällen besonders lohnenswert. Vor allem weil die angesparten Altersrückstellungen vollständig übertragen werden können. Viele Versicherer bringen von Zeit zu Zeit neue Tarife auf den Markt, die attraktivere Konditionen bieten um neue Kunden zu versichern.
Hinweis: Das Wechselrecht innerhalb der eigenen Versicherung gilt nur für “gleichartige Tarife”. D.h. wenn Sie z.B. ein Zweibettzimmer haben und danach ein Einbettzimmer erhalten möchten, müssen Sie oftsmals eine erneute Gesundheitsprüfung (Fragebogen) beantworten. Bei Tarifen, deren Leistungs­umfang über dem bisherigen liegt, kann der Versicherer den Wechsel ablehnen.

5. Wechsel zur GKV

Die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist mit einigen strengen Auflagen verbunden und kommt daher nur für Versicherte in Frage, deren Einkommen (Brutto-Jahreseinkommen) regelmäßig unter die sogenannte
Versicherungspflichtgrenze (JAEG) von 5.215,50 € (Stand 2020) monatlich fällt. Versicherte sollten sich ebenfalls bewusst darüber sein, dass auch die gesetzliche Krankenversicherung immer wieder von Beitragserhöhungen oder Leistungsreduzierungen betroffen ist. Sogar oftmals stärker als die private Krankenversicherung. Für Über-55-Jährige ist dieser Schritt gänzlich versperrt. Hier lohnt eher ein Tarifwechsel nach §201 VVG innerhalb der bisherigen Anbieters,

3. Selbstbehalt erhöhen

Die Kosten in der privaten Krankenversicherung können Sie erheblich reduzieren, in dem Sie Ihren Selbstbehalt erhöhen. – In einigen Fällen sogar so stark, dass Versicherte auch dann weniger zahlen monatlich in Ihre private Krankenversicherung investieren, wenn Behandlungs- und Arzneikosten laut Tarif selbst zu zahlen sind.

Beitragsentwicklung und Beitragsstabilität in der privaten Krankenversicherung

Spezialisten sagen für die Prämien in der PKV weitere Beitragserhöhungen voraus. Dies liegt vor allem am demografischen Wandel, der auch mit steigenden Gesundheitskosten gekoppelt ist. Unter anderem aber ist die derzeitige schlechte Kapitalmarktlage mit verantwortlich und die damit einhergehende niedrige Verzinsung der angesparten Altersrückstellungen. Der Gesetzgeber verbietet allerdings den Versicherern, die Preise sukzessive und damit langsam anzuheben.

Bisher muss für Prämienerhöhungen erst eine bestimmte Grenze bei den Gesundheitsausgaben überschritten werden. Diese Grenze liegt oftmals zwischen 5-10%. Viele Versicherte in der privaten Krankenversicherung haben so in den nächsten Jahren Beitragserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich zu befürchten, manche privat Versicherte werden nahezu jedes Jahr mit Beitragsanpassungen konfrontiert werden.

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1. Wann und wie werde ich über eine Prämienerhöhung informiert?

Die Versicherer muss dem Versicherten spätestens einen Monat vor Inkrafttreten der neuen Prämie über die Beitragsanpassung informieren, ansonsten ist die Beitragserhöhung zumindest vorläufig anfechtbar.

2. Welche Kündigungsmöglichkeiten besteht, wenn die Prämien erhöht werden?

Sobald Ihr Versicher eine Beitragsanpassung ausspricht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können den Versicherungsvertrag noch vor Ende der Vertragslaufzeit kündigen. Die Kündigung muss bis spätestens einen Tag vor Inkrafttreten der Prämienerhöhung bei Ihrem Versicherer eingegangen sein. PS: Für manche Bausteine (Leistungen) wie z.B. das Krankengeld gelten besondere Bedingungen. Daher sollten Sie gut überlegt und nicht überheblich auf eine Beitragsanpassung reagieren.

3. Ab wann genau lohnt sich ein Tarifwechsel nach §204 VVG?

Ein Tarifwechsel innerhalb Ihres jetzigen Versicherers kann weitere Erhöhungen im bisherigen Alttarif vermeiden. Diese Option lohnt insbesondere für langjährig privat Versicherte, deren Prämie schon stark angestiegen ist. Erworbene Rechte und angesparte Altersrückstellungen können dann in den neuen Tarif portiert (übernommen) werden.

4. Kann man von der privaten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln?

Der Wechsel zurück  in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist herausfordernd, aber nicht unmöglich. Die Voraussetzung ist, dass das Einkommen des Versicherten wieder unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze (62.550 € Jahr/5.212.50 €-  fällt oder er seinen beruflichen Status ändert, z.B. von der Selbständigkeit zurück in ein Angestelltenverhältnis. Der Vorteil hierbei: Im Gegensatz zu Selbständigen, die ihren Krankenkassenbeitrag vollständig allein tragen, teilen sich Angestellte die Kosten mit ihrem Arbeitgeber paritätisch (jeweils zur hälfte). Seit dem 1.1.2019 wird in dem gesetzlichen System eine vollständige paritätische Finanzierung wieder eingeführt. Bislang müssen Angestellte die Zahlung des individuellen Zusatzbeitrags allein übernehmen. Zudem gilt für die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die Grenze von 55 Jahren.

5. Lohnt sich eine private Krankenversicherung heutzutage noch?

Definitiv! Die Investition für Personen mit hohem Einkommen und für Selbständige in der gesetzlichen Krankenversicherung sind deutlich höher,  als in der privaten Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge abhängig vom Einkommen berechnet, wodurch diese Berufsgruppen oftmals den Höchstbeitrag zahlen (ca. 850 € Stand 2020). In der privaten Krankenversicherung werden die Prämien hingegen individuell berechnet u.a. durch das Eintrittsalter, den gewählten Leistungen und den derzeitigen Gesundheitszustand. Weiterhin bietet die private Krankenversicherung im Schnitt eine bessere Leistungsabdeckung und übernimmt Behandlungen, die im gesetzlichen Leistungskatalog keine Erstattung vorsieht. Hinzu kommt, dass nicht nur in der privaten Krankenversicherung die Prämien anpasst werden, sondern auch die gesetzliche Krankenversicherung hat ihre Beiträge in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Beide Systeme leiden unter den Auswirkungen des demografischen Wandels und den steigenden Kosten im Gesundheitssystem, sodass die private Krankenversicherung eine sehr intelligente Wahl ist.

6. Kann die Prämie rückwirkend erhöht werden?

Nein. In der privaten Krankenversicherung ist eine nachträgliche Prämienerhöhung oder Kürzung der Leistungen definitiv ausgeschlossen. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist dies hingegen jederzeit möglich (z.B. durch Erhöhung des individuellen Zusatzbeitrags).

7. Kann die private Krankenversicherung die Prämien jederzeit anpassen?

Vom Grundsatz her ja. Viele private Krankenversicherungen planen, dass die Prämien zum Anfang oder zur Mitte des Jahres angepasst werden. Die Prämienerhöhung darf nur durchgeführt werden, wenn diese zuvor durch einen unabhängigen Treuhänder für rechtmäßig erklärt wurde.

8. Wie kann ich der Prämienanpassung widersprechen?

Wenden Sie sich am besten an den Ombudsmann der privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Dieser zeigt Wege auf, wie bei einem Widerspruch gegen die Beitragsanpassung vorgegangen werden kann. Eine aktive Rolle übernimmt der Ombudsmann jedoch nicht. Eine außergerichtliche Überprüfung der Unterlagen ist nahezu unmöglich, da die benötigten Schriftstücke dem Geschäftsgeheimnis unterliegen. Dementsprechend kann ein Gutachten immer nur über den Rechtsweg erstritten werden.

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