Private Krankenversicherung Vergleich 2020!

Besser versichert: Günstige PKV-Tarife + beste Leistungen sichern!

  Auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten
  Passende Tarife für jede Lebenslage
  Sofort Kosten senken & bis zu 70 % sparen!

Private Krankenversicherung Familie & Kinder

Der Schwangerschaftstest ist endlich positiv und schon beginnt für die werdenden Eltern eine überaus spannende und herausfordernde Zeit mit vielen Fragen. Dabei sollten sie sich auch definitiv Gedanken über Ihre private Krankenversicherung machen. Was ändert sich für werdende Mütter in der privaten Krankenversicherung und ist ein Wechsel in die PKV gerade zu diesem Zeitpunkt sinnvoll?

Kinder können zwar vom Grundsatz her privat mitversichert werden, doch es gelten besondere Regelungen. Frisch gebackene Eltern haben viele Vorteile, wenn sie das Neu­gebo­rene Kind sofort oder kurz nach der Geburt beim Vater oder bei der Mutter mitversichern.

PKV mit Kindern – Beiträge und Tarife

Es z war in der privaten Krankenversicherung für jedes Kind Prämien gezahlt werden, allerdings fallen die Kosten im Familientarif mittlerweile relativ überschaubar aus. Zudem beinhalten diese Kinder-Tarife oftmals besondere Optionen für einen Selbstbehalt sowie umfangreiche Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Kindertarif: Was kostet die Private Krankenversicherung für Kinder?

Die Prämien für Kinder in der privaten Krankenversicherung sind je nach Versicherungsunternehmen unterschiedlich kalkuliert. Allerdings müssen die Kinder das gleiche Versicherungsunternehmen wählen, wie die Eltern. Das Kind muss also bei demselben Anbieter versichert werden, in der auch die Eltern versichert sind. Einige Versicherer bieten aber auch die Option an, die Kinder alleine versichern zu können.

Weitere Bestandteile für die Kosten des Kindertarifs sind das Eintrittsalter und der aktuelle gesundheitliche Zustand des Kindes. Da Kinder aber i.d.R. kaum oder gar keine Vorerkrankungen und ein geringeres Ein­tritts­alter aufweisen, kosten Kindertarife im Vergleich zu Tarifen für Er­wachsene oft deutlich weniger.

Vom Grundsatz her sind die Leistungen für Kin­der durch den elterlichen Tarif begrenzt. Möchten Sie das Ihre Kinder einen besseren Versicherungsschutz erhalten, können Sie dies mit einer erneuten Gesundheitsprüfung (Fragenbogen) beim Versicherer anfragen. Ein Beitrag zur Pflegeversicherung wird nicht fällig (Beitragsfreie Mitversicherung).

Keine Gesundheitsprüfung für Neugeborene

Wenn das Kind auf der Welt ist müssen sich die Eltern entscheiden, wie ob es gesetzlich- oder doch lieber privat versichert werden soll. Hier gilt als Grundsatz: Sind beide Elternteile in der privaten Krankenversicherung (PKV), muss auch das Baby privat versichert werden. Dabei können Sie als Eltern frei auswählen, bei wem der Nachwuchs mitversichert werden soll. Herausfordernder ist es, wenn ein Elternteil gesetzlich und das andere privat versichert ist. Dann wird das Kind bei dem Elternteil mit dem höheren Einkommen versichert. Als gute Übersicht können Sie sich unten an der Tabelle orientieren.

Folgende Ausnahme besteht, sofern das privat versicherte Elternteil mit dem Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze bzw. Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von derzeit 5.212,50 € monatlich liegt. Sollte das Einkommen eines Partners über der Versicherungspflichtgrenze liegen, so ist die Mitgliedschaft des Kindes nicht nur in der privaten, sondern auch in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenpflichtig.

Sind sie nicht verheiratet, können Sie frei darüber entschieden, bei wem das Kind versichert wird. Eine sonst notwendige Gesundheitsprüfung in der privaten Krankenversicherung entfällt, wenn das Kind bis spätestens zwei Monate nach der Entbindung privat versichert wird.

Der Gesundheitszustand

Vom Grundsatz her werden die Kosten für die private Krankenversicherung nach dem Alter, dem Gesundheitszustand und den von Ihnen ausgewählten Leistungen berechnet. Das entscheidende Merkmal ist der Gesundheitszustand.

Hat eine versicherte Person beispielsweise eine chronische Erkrankung oder leidet unter einer Folgeerkrankung eines Unfalls, kann die Versicherung Risikozuschläge (RZ) vereinbaren.

Im härtesten Fall kann es zu einer Ablehnung durch den Versicherer kommen. In bestimmten Fällen gibt es einen sogenannten Annahmezwang (Kontrahierungszwang). Dadurch muss die private Krankenversicherung den Kunden unabhängig von der Vorerkrankung annehmen. Hierunter fallen insbesondere Personen bei der ersten Verbeamtung (Beamte).

Deshalb ist es empfehlenswert vor der Antragstellung eine anonyme “Risikovoranfrage” an die jeweiligen Versicherer zu senden, die in die engere Auswahl kommen.

Dabei urteilt jeder Versicherer unterschiedlich über die Erkrankung. Versicherer “A” nimmt z.B. einen Zuschlag von 30%, Versicherer “B” im Gegensatz versichert Sie ohne Zuschläge. Um diese “anonyme Risikovoranfrage” zu stellen, empfiehlt es sich einen Versicherungsmakler der sich hauptsächlich nur mit privaten Krankenversicherungen beschäftigt und daher Spezialist in diesem Bereich ist aufzusuchen.

Checkliste für die Mitversicherung der Kinder in der privaten Krankenversicherung

Damit Sie in die private Krankenversicherung wechseln können, müssen Sie diese 4 wichtigen Fragen stellen und mit „Ja“ beantworten können.

✅ 1. Liegt mein Verdienst als Angestellter/Selbstständiger im Jahr über 62.550 € (Brutto Stand 2020) bzw. 5212,50 € (Brutto) im Monat?

✅ 2. Bin ich gesetzlich oder privat versichert?

✅ 3. Habe ich einen Ehepartner? Wenn ja, liegt sein Einkommen unter 62.550 € im Jahr und ist gesetzlich pflichtversichert?

PKV Kinderversicherung
Kinder versichern? So funktioniert’s in der Praxis!

1. Fall Kinder versichern, wenn beide Eltern in der GKV sind

Kinder können zwar vom Grundsatz her privat mitversichert werden, doch es gelten besondere Regelungen. Frisch gebackene Eltern haben viele Vorteile, wenn sie das Neu­gebo­rene Kind sofort oder kurz nach der Geburt beim Vater oder bei der Mutter mitversichern.

Sind die Eltern beide gesetzlich versichert, dann sind die Kinder im Rahmen der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert. Es besteht vom Gesetz her automatisch Versicherungsschutz und muss nicht beantragt, sondern lediglich bei der zuständigen Krankenkasse angezeigt und mittels eines Fragebogens geprüft werden. Nicht nur alle minderjährigen leiblichen Kinder, sondern auch die adoptierten Kinder, haben Anspruch auf Familienversicherung. Dies gilt beide Ehegatten sowie auf die gleichgeschlechtlichen Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft.

Der Vorteil der Familienversicherung ist, dass die Mitversicherung von Angehörigen – ohne eigene Einkünfte – beitragsfrei (kostenlos) ist.

Welche Regelung gilt bei volljährigen Kindern von GKV versicherten Eltern?

Sofern Ihre volljährigen Kinder noch nicht erwerbstätig sind, können sie mitversichert bleiben – bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres oder bis zum Erreichen des 25. Geburtstags, wenn sie eine Ausbildung absolvieren, ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr leisten.

Wurde die Ausbildungszeit durch den freiwilligen Wehrdienst oder einen anerkannten anderen Freiwilligendienst verzögert oder unterbrochen, dann kann die Mitversicherung um zwölf Monate weitere verlängert werden.

Wie verhält sich das während des Studiums?

Studenten sind während Ihres Studiums zunächst einmal versicherungspflichtig und werden dadurch selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Ebenfalls besteht auch die Möglichkeit sich von der Versicherungspflicht während des Studiums befreien zu lassen, wenn eine Private Krankenversicherung besteht, bzw. der Nachweis erfolgt, dass eine solche abgeschlossen wurde.

Fall 2: Kinder versichern, wenn beide Eltern in der PKV sind

Sind Sie und Ihr Ehepartner privat krankenversichert, dann werden Ihre  Kinder ebenfalls innerhalb der privaten Krankenversicherung versichert, vorzugsweise über die Kindernachversicherung bei einem der beiden Elternteile.

Welche Regelung gilt bei volljährigen Kindern von PKV-Eltern?

Für die private Krankenversicherung ist es unerheblich, ob die Kinder volljährig sind. Solange keine Versicherungspflicht besteht, wie z.B. durch eine Berufsausbildung, Erwerbstätigkeit oder Studium, bleiben die Kinder wie bisher auch beitragspflichtig mitversichert. Mit der Vollendung des 20., bzw. 21. Lebensjahres wird dann erstmals Alterungsrückstellung in einem Erwachsenentarif gebildet.

Was muss während des Studiums beachtet werden?

Ebenfalls werden privatversicherte Studenten werden mit der Immatrikulation zunächst versicherungspflichtig. Es besteht dann die Option, sich von der Versicherungspflicht während des Studiums befreien lassen, um auch weiterhin privat versichert zu bleiben. Dieser Antrag auf Befreiung gilt für die gesamte Zeit des Studiums und ist unwiderruflich. Der Antrag auf Befreiung muss innerhalb von 3 Monaten nach Feststellung der Versicherungspflicht bei der Krankenkasse eingereicht werden.

Fall 3: Kinder versichern, wenn die Eltern unterschiedlich versichert sind

Wenn Sie gesetzlich und Ihr Partner privat versichert ist, dann ist es von der Höhe des jeweiligen Einkommens abhängig, wo die Kinder versichert werden müssen. Als gute Übersicht dient unsere Tabelle.

Besonders wichtig:
Grundsätzlich sollten Sie immer die Höhe Ihrer Einkünfte im Auge behalten. Ändern sich die Einkünfte oder ändert sich die Jahresarbeitsentgeltgrenze . Dann kann es passieren, dass plötzlich Anspruch auf die Familienversicherung besteht.

Auf der anderen Seite kann es bei einer Einkommensänderung dazu führen, dass die Familienversicherung entfällt. Bei zu spätem sich kümmern kann das sogar zu Nachforderungen der Krankenversicherung führen. Die Praxis zeigt, dass ein veränderter Status mit der Zeit immer auffällt.

PS: Das sollten Sie noch wissen
Sind Sie ein freiwilliges Mitglied in der GKV, muss der Versicherungsschutz innerhalb von drei Monaten nach der Geburt beantragt werden.
Die Kindernachversicherung in einer PKV muss innerhalb von zwei Monaten nach Geburt, bzw. Adoption erfolgen, damit Ihr Kind ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen werden kann.

Was passiert, wenn mein Kind bei der Geburt nicht ganz gesund ist?

Wird eine Gesundheitsstörungen oder eine Behinderung festgestellt, dann muss die Versicherungsfrage auch vor dem folgenden Hintergrund betrachtet werden, ob das Kind später einmal in der Lage sein wird, für sich selbst zu sorgen oder einen Beruf nachzugehen. Es ist festzustellen, ob eine Versicherungspflicht ausgelöst werden kann., oder ob die Entscheidung für die private Krankenversicherung (PKV) zu einer lebenslangen Versicherungsbeziehung führen wird.

Diese Frage ist stellt sich nicht nur in Bezug auf die Prämienkosten, sondern auch hinsichtlich des relevanten Leistungsbedarfs, der speziell bei einer Behinderung genauestens überprüft werden muss. Oftmals kristallisiert sich die Erkenntnis, dass gerade in solchen Fällen die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Wahl ist.

Andere Kunden interessierten sich auf für